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Erika Rohrer ist Bodenlegerin im zweiten Lehrjahr. Sie arbeitet bei WonhSein Scheuber www.wohnsein.ch in Stans. In Zusammenarbeit mit der Innendekorateurin erledigt sie von den Vorarbeiten bis zum Verlegen fast alles – „Offerten, Bestellungen und das Rechnungswesen macht Gott sei Dank der Chef, Adrian Scheuber“, erzählt Erika lachend. An ihrem Beruf gefällt ihr vor allem die  grosse Vielfältigkeit der Arbeiten, die Kundenkontakte und Perspektiven der Weiterbildung. Im letzten üK ist es Erika super gelaufen, hat sie doch für ihre Arbeit eine glatte 6 kassiert – BRAVO!

Nachfolgend ein kurzer Erlebnisbericht:
Im November 2013 war es wieder einmal so weit. Die Bodenlegerlehrlinge des zweiten Lehrjahres wurden zum Überbetrieblichen Kurs in Oberentfelden aufgeboten. Schwerpunkt des vierten Kurses war das Belegen eines Treppenmodells.
„Zuerst wandten wir uns den Vorbereitungsarbeiten zu. Mittels der hergestellten Schablonen von Seitenwangen und Trittstufen konnten wir die Faserplatten zuschneiden. Mit diesen kleideten wir das gesamte Modell aus. Auf dem obersten Tritt machten wir eine Treppenreparatur. Dazu montierten wir ein Reparaturprofil und behoben die Unebenheit mit einer standfesten Spachtelmasse. Die Vorarbeiten beanspruchten einen ganzen Kurstag.
An den folgenden Tagen montierten wir PVC-Treppenkanten und Profile. Die untersten zwei Tritte sowie die Seitenwange belegten wir mit einem PVC-Belag. Beim Dritten Tritt verwendeten wir ein Linoleum. Dies war einer der anspruchsvollsten Arbeitsschritte. Denn ungenaues Anschneiden war äusserst gut sichtbar. Am letzten Kurstag belegten wir den obersten Tritt mit Sempafloor und einem Teppich. Auf dem zweiten Tritt wurde zusätzlich ein Metallprofil montiert und Korkplatten verlegt. Hierbei musste man die Fuge genau einmitten. All diese Arbeiten wurden bewertet und zu einer Note zusammengefasst. (Als nicht bewertete Aufgabe haben wir zu guter Letzt noch einen Aussenecken verschweisst.)
Als alle Arbeiten abgeschlossen waren, konnten wir beginnen das Werk zu zerlegen. Es ist ein komisches Gefühl wenn etwas innert Minuten zerstört wird, wofür man tagelang geschuftet hatte. Die Arbeiten waren verbunden mit Ärger über Missglücktes, Freude über Gelungenes und teilweise Hektik, Stress und Verzweiflung aber schlussendlich war es dies Wert“.

1 1 3067 16 Dezember, 2013 AKTIV Dezember 16, 2013

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