Fesches Madl
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ALSKA – Am 20. Juli 2013 ist bereits die zweite ALSKA (Leonardo da Vinci) Teilnehmerin, nämlich Jennifer Enzler wieder nach Hause gekommen. Für Jennifer war der Start in Deutschland nicht ganz so einfach wie für Jonas, da sie nicht bei einer Gastfamilie wohnen konnte, sondern während 3 Wochen in einer Pension logieren musste. Auch sonst hatte Jennifer ein ganz klein wenig zu kämpfen, blieb aber zuversichtlich: „Nach dem Frühstück wurde ich abgeholt und wir fuhren zum Architekturbüro Kraus in Gmünden. Dort fing ich gleich an, alte Bestandpläne zu kopieren und einzuscannen. Danach durfte ich sie digitalisieren. Da im Architekturbüro Kraus nicht mit demselben Zeichnungsprogramm gearbeitet wird wie bei uns im Büro, hatte ich zu Beginn Schwierigkeiten. Vor dem Mittag nahm mich Herr Kraus mit auf die Baustelle, oder wie sie sagen: „Baustölle“. Am Nachmittag erstellte ich dann Pläne für den Plattenleger. Ich fühle mich gerade etwas überfordert mit der ganzen Situation, alles ist anders als bei uns im Büro. Und auch gewisse Wörter versteh ich nicht und der Dialekt macht es mir auch nicht gerade leichter. Ich bin jedoch zuversichtlich und freue mich auf morgen und auf weitere Eindrücke.Jeden Donnerstag haben die Zeichner Unterricht an der Berufsschule in Weiden. Natalie und ich konnten mit einer Mitschülerin mitfahren, ich war noch nie zuvor so schnell auf der Autobahn unterwegs wie heute! Heil in der Schule angekommen gingen wir in den Klassenraum, wo mich alle freundlich begrüssten, auch die Lehrer lernte ich gleich alle kennen. Was mir sofort auffiel, war das Kreuz und das Foto vom Papst, welche im Schulzimmer neben der Eingangstür hingen. Die Leute hier sind sehr gläubig, wie ich dann von Natalie erfuhr, die einen gehen regelmässig zur Kirche!
Im Büro Kraus ist eine 38 Stunden-Woche üblich, wir arbeiteten nur bis am Mittag und hatten dann schon Wochenende. Das sollte man bei uns auch einführen, man könnte sich dran gewöhnen..;-)
Jennifer hat sich dann aber auch ganz schnell eingelebt und ihre Studentenaustauschpartnerin Natalie hat ihr viel von der Stadt und der Umgebung gezeigt und Jennifer ihren Freunden vorgestellt. Jennifers Tagebucheinträge lesen sich extrem gut, sind interessant, informativ und witzig – neugierig?: www.zf-architektur.ch
Ein grosses Dankeschön an die Arbeitgeber von Jennifer, die sie für 3 Wochen freigestellt haben, das Architekturbüro: www.beerli-ag.ch
PS: Jennifer hat ein Dirndl geschenkt bekommen – passend zu Bayern, würd ich mal meinen. Über Dirndls mag man ja denken wie man will, eines jedoch ist nun ganz klar:  Wer so hübsch ist wie Jennifer, der sieht eben auch in einem Dirndl umwerfend aus!

0 0 5689 20 August, 2013 AKTIV August 20, 2013

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