Tratratrallalla, dä Samichlaus isch wieder da, dä Samichlaus isch da!
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Tratratrallalla, dä Samichlaus isch wieder da, dä Samichlaus isch da!

Tratra….Ouh! Öhm? Sh..t! Jetzt habe ich doch voll die falsche Mütze aufgesetzt! Isch doch wahr! Weil überall gespart wird & Synergien-Nutzung angesagt ist, trete ich wegen meiner roten Zipfelmütze inzwischen sogar als Tratratallalla-Chasperli auf… und das gibt halt immer ein Gnusch mit meiner Kernkompetenz, dem Samichlausen…
Wenn bloss niemand auf die Idee kommt, dass ich wegen meines schönen Bartes auch noch den Willi Tell machen muss!
Auch meinen Esel musste ich hergeben, den macht nun der Schmutzli (oder umgekehrt?!)

Aber ich trete hier im GIBZ blog ja nicht auf, um zu jammern und mich selbst zu bemitleiden, sondern weil’s hier schon einiges zu schimpfen und zu loben gibt, das ist schliesslich dem Samichlaus am 6. Dezember seine Hauptaufgabe, hohoho!

Aaalso, dann schau ich doch mal, was da Nettes & anderes in meinem goldenen Notebook steht:

Jetzt findet doch tatsächlich einer, es hätte zu wenig Abfallkübel im Schulhaus! Das kann echt nur ein Witz sein – oder? Da hat der Kanton doch anfangs Jahr tatsächlich 80’000.– (Achtzigtausend!) Fränkli in neue bomben-, erdbeben- und weiss-sonst-noch-was-sichere Güselchübel investiert und jetzt soll es davon noch zu wenig haben?! So eine abverheite Aktion! Das glaubt ja kein Chlaus!

Hingegen und das muss ich also schon gesagt haben – weil mehrmals auch von Lernenden hier im Haus gehört – wird die Sauberkeit im Haus sehr geschätzt. Die fällt auf – da staunt sogar ein gewisser Lehrer [Name dem Chlaus bekannt], dass sein Vorbereitungszimmer jede Woche aufs Neue vor Sauberkeit erstrahlt, obwohl das bei seiner – nett ausgedrückt – Kreativwerkstatt theoretisch eigentlich gar nicht möglich ist…!

Darum & überhaupt ein GROSSES & ♥liches DANKESCHÖN dem GIBZ-Reinigungsteam! Hohoho, Potz WC-Bäse & Abfallsack!

Ein weiteres DANKESCHÖN geht an die Facility Manager vom Hausdienst. Die haben tifig ein Beratungszimmer eingerichtet – nur das Telefon ist irgendwo in der Leitung hängengeblieben… hä ja, kann ja vorkommen, gäll.
Dafür haben sie in der Mediathek mega viel erledigt: Gestelle installiert, Wände gestrichen (dem Lehrling sei Dank), Sofas geflickt, die von Lernenden als Trampolin genutzt wurden (und da will man beim Sportunterricht sparen!?), Korpusse rein- und rausgezügelt, geschmiert & justiert, so dass die echten Vintage-Teile in beinah neuem Glanz erstrahlen wie die leuchtenden Sterne, die seit dieser Woche am Mediathekshimmel und überall im Schulhaus hängen. Das freut den Chasp… äh, Chlaus ungemein!
Geteilte Freude ist doppelte Freude: auch die Lernenden schätzen das geschmückte Schulhaus. Und nicht nur das, sie finden auch die grossen Gruppenarbeitstische und die breite Buchauswahl in der Mediathek toll – hey, die Bücher stehen aber nicht zur Dekoration dort, sondern zur AUSLEIHE. Wirklich – it’s true!
Dafür puzzeln die Boys & Girls im Zeitschriften- & Aufenthaltsraum wild drauflos, sind unersättlich und wollen immer mehr – wo gibt’s das sonst, eine Mediathek mit Suchtpotenzial?!

Auch süchtig machen die feinen Suppen im „Treff“, die sind unverschämt gut, da darf zwischendurch ruhig mal etwas zu lang oder zu kurz in der Pfanne gebrutzelt haben… und eh‘ sind vor allem die freundlichen, unkomplizierten Mitarbeiterinnen dort erwähnenswert.
Wenn ich schon im Trakt 1 im ersten Stock bin, güxle ich doch nach dem Zmittag gleich noch bei den Powerfrauen im Sekretariat vorbei, wo ich immer freudig empfangen werde. Aber – heiterebeck – um diese Zeit spielen sie dort hinter dem Rollo Versteckis  –  und kommen erst um Zwei wieder zum Vorschein. Jänu, dann schau ich mal bei den Cracks von der informationstechnischen Unterstützung rein, hab nämlich noch ein Software-Problemchen mit meinem goldenen Notebook – aber auch dort „nobody there“, sind vermutlich auch im „Treff“ am Süppli essen. Än Guete! Haben sie ja auch verdient, gäll, sonst rennen und springen die IT-Supporter nämlich unverzüglich, wenn irgendwo ein PC schlapp macht oder ein Drucker nur noch weisse Blätter ausspuckt. Vielen Dank dafür!

Und alle anderen, die ich bei meinem Rundgang durchs Haus nicht antreffe, sind wohl am Inventarisieren von all dem Zügs mit abgelaufenem Verfallsdatum…

Nun aber nochli Positivs, gälled. Mir ist nämlich zu Ohren gekommen, dass die Zusammenarbeit zwischen ABUs, Sportskanonen und Berufskundlern viel besser funktioniert & voll kollegial ist.  Und weil Konferenzen speditiver durchgezogen werden, findet ein Prorektorat sogar Zeit & schickt seine Lehrer/innen mit „Gute-Wünsche-Mails“ in die Ferien – das hört Chlaus gern, Potz Flugbillet & Reisepass!

Aber eigentlich wollen die Lehrpersonen gar nicht so viel frei – echt! Lieber würden sie ausgiebig Frei-Kurse anbieten, am liebsten das ganze Semester lang & nicht nur ein paar magere Wücheli. Sogar ich horizontal herausgeforderter Chlaus weiss, wie wichtig es ist, dass Lernende genauso wie (Sport-)LehrerInnen fit & rüschtig bleiben und das geht nur, wenn schön regelmässig die Muckis trainiert werden, spa… , äh, kneifen geht da gar nicht.

Und wenn ich’s schon wieder angetönt habe, doch noch ein paar Wörtli zum kantonalen Sparprogramm, das neu ganz unverfänglich als „Finanzen 19“ daherkommt. Es macht trotzdem hie & da allen das Leben schwer: Ich zum Beispiel, muss auf meinen sturen Esel verzichten, andere auf ihre REKA-Checks & Beförderungen.

Da wird ein bisschen genommen und dort ein wenig gekürzt. Manchmal sogar sinnvoll: Hä ja, haben nicht alle Kantönler einen flotten Rabatt erhalten direkt vom Finanzamt?! No fake  – ich schwörs!

Soodeli, nun wird’s aber Zeit, mal in meinen grossen Sack zu äugen.
WAS da wohl drin ist? Leider nicht viel Materielles – dafür viele fromme, äh gute Wünsche, die 4 grossen G: Gelassenheit, Gesundheit, Glück & Grittibänze ♥

Jetzt, wo der Sack leer ist, WEN könnte mein Schmutzli einpacken?
Hohoho, grad äs bitzeli Angst bekommen, dass es einen selbst treffen könnte und man schwupps im dunklen Sack verschwindet?
Alles halb so schlimm – es ist wunderbar ruhig da drin, keine Hektik, nur Stille und angenehmes Dämmerlicht. So quasi Chlaussack-Wellness-Ferien für gestresste Zeitgenossen. Was will man mehr – it’s great, it’s true!

Tratratrallalla… tra…tra……tra……………………………………………………la……………………..lah

 

Illustrationen & Input-Vertextung:
Brigit Weiss, Samichlaus & Schmutzli GmbH

3 0 88 06 Dezember, 2017 INFORMATIV Dezember 6, 2017

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