W-Lan
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Nun ist es also da, das W-Lan –  der Prorektor Industrielle Berufe, Peter Hess, nimmt kurz Stellung dazu:

fraufink: Viele Lernende und Lehrpersonen freuen sich über das W-LAN – andere haben aber auch Vorbehalte. Herr Hess, wieso hat sich das GIBZ entschieden, ein W-Lan zu installieren?

Peter Hess: Viele Lernende und Lehrpersonen haben in den letzten Jahren bei der Zufriedenheitsumfrage bemängelt, dass es kein W-Lan gibt. Zusätzlich kam die die Idee des Bring Your Own Device (BYOD) auf. Lernende und Lehrer könnten ihre eigenen Geräte (Tablets, Netbooks, PCs usw.) für den Unterricht einsetzen. Dies führte letztes Jahr zur Budgetierung eines W-LANs, welches nun installiert wurde.
fraufink: Ist BYOD ein konkretes Projekt?
Peter Hess: Wir stehen ganz am Anfang des BYOD. Es gibt ein kantonales Projekt, welches die Umsetzung des BYOD zum Ziel hat. Konkrete Termine dazu gibt es noch nicht.
fraufink: Was müssen Lehrpersonen und Lernende unternehmen, damit sie mit dem W-LAN arbeiten können?
Peter Hess: Allfällige W-LAN Nutzer können sich normal am GIBZ Netz anmelden. Unter T:\Programme\Passwort_wechsel müssen sie ihr Passwort neu eingeben. Dies bewirkt automatisch eine Anmeldung ans W-LAN. Wir mussten aber feststellen, dass dies nicht an jeder Arbeitsstation funktioniert. Schritt für Schritt wird nun jede Station dazu umgerüstet. Momentan funktioniert es an der Arbeitsstation im Lehrerzimmer und für die Lernenden an den Insel-PCs im Trakt 2 im 1. OG
fraufink: Muss man sich jedes Mal neu einloggen wenn man ans GIBZ kommt?
Peter Hess: Nein. Solange die Zugriffsberechtigung vorhanden ist erfolgt die Anmeldung automatisch.
fraufink: Wieso gibt es keinen anonymen Zugriff wie zum Beispiel auf Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen?
Peter Hess: Für die Einhaltung unserer Informatik-Benutzerordnung sind wir verpflichtet, die Aktivitäten auf dem Netz auf Verstösse zu überwachen und die Verursacher zu eruieren.
fraufink: Es gibt die Meinung, die Nutzung des Internets während des Unterrichts führe zu einer Verdummung, da das Gehirn sich nicht mehr anstrengen muss. Gemeint ist, dass man Informationen immer sofort verfügbar hat, sich somit nichts mehr merken muss und dadurch die Hirnleistung abnimmt. Haben Sie diesbezüglich während den letzten Jahren im Umgang mit Lernenden eine Veränderung feststellen können? Wie beurteilen Sie den Einsatz vom Internet während dem Unterricht?
Peter Hess: Als vor 40 Jahren der Taschenrechner aufkam gab es Bedenken, dass die Schüler nicht mehr rechnen können. Heute gehört der Taschenrechner in jede Schülermappe. Dies als Verdummung abzustempeln würde heute niemandem mehr in den Sinn kommen. Gerade solche Hilfsmittel wie Taschenrechner, Internet usw. sind absolut nötig, um eines der wichtigsten Bildungsziele, wie die Handlungskompetenz, zu erreichen.
fraufink: Es gibt auch  Leute, die befürchten, dass die ständige Internetnutzung der Jugendlichen zu einer sozialen Verarmung führen wird. Also wenn die Lernenden nur noch über Whats App und solche Kanäle kommunizieren. Teilen Sie diese Befürchtungen?
Peter Hess: Für sozial integrierte Jugendliche besteht hier keine Gefahr. Für diese Jugendlichen ist dies einfach ein Kommunikationswerkzeug unter vielen. Für Jugendliche, welche unter schwierigen Bedingungen aufwachsen, könnten diese technischen Spielzeuge zu einer Art Droge werden und ihre Vereinsamung fördern. Allerdings ist diese „Droge“ um einiges harmloser wie Alkohol oder irgendwelche andere Betäubungsmittel.
fraufink: Prima, dann wünschen wir doch den Lernenden in diesem Sinne: STAY GOLD! http://www.staygold.eu

0 0 3995 03 September, 2013 INFORMATIV September 3, 2013

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