„Wer hätte gedacht…“ : Humorvolles zur Halbzeit der verkürzten FAGE-Ausbildung
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„Wer hätte gedacht…“ : Humorvolles zur Halbzeit der verkürzten FAGE-Ausbildung

Die über 60 Personen des ersten Ausbildungsjahres verkürzte Lehre zur Fachfrau/mann Gesundheit (alles erwachsene Personen mit Berufserfahrung) haben die Hälfte ihrer Ausbildungszeit mit dem Beginn der Sommerpause erreicht.

Holger, ein Lernender dieser drei Klassen hat der Lehrerschaft zum Etappenziel folgendes Gedicht formuliert, welches den Kern der Sache trifft, zum Schmunzeln verführt ….

Wer hätte gedacht, als wir begonnen,
wie schnell ein Jahr doch ist verronnen.

Viele Unterrichtsstunden haben wir besucht,
und die eine oder andere auch verflucht.

Vieles haben wir dennoch mitgenommen,
ohne eine Sicherheit, was wir bekommen.

Rüedi, Hermann, Wipfli sind die Namen,
der Menschen, zu den wir gerne kamen.

Alle unsere Zellen hatten Mühe sich zu motivieren,
aber die Lehrpersonen brachten sie zum Funktionieren.

Auch Modelle, wie das von Schulz von Thun,
gab uns oft genug zum Lernen und zum Tun.

Hygiene Sicherheit und Unfallprävention,
mit Gewichtung hoch gehoben auf den Thron.

Haushalt, Logistik und auch Kleider waren Themen,
zu welchen wir uns hätten sollen wohl bequemen.

Knochen, Wirbelsäule und Gelenke,
waren dagegen, wie Geschenke.

Niere, Herz und Leber brachten unser Blut zum Kochen,
besonders, wenn Herman, Rüedi und Wipfli darauf pochten.

Aber auch der Magen, die Lunge und Darm,
gaben uns beim Nichtwissen gewisse Scham.

Die Ernährung, in Selbstarbeit, stand uns als Aufgabe dann bevor,
jede Gruppe hat sofort erkannt: Wir stehen vor einem riesen Tor.

Da war noch der Herzkreislauf,
nimmt durch den Körper seinen Lauf.

Ob Ery- Thrombo oder Leukozyten,
waren recht schnell dann einzutüten.

Alltagsgestaltung mit der Partizipation und allen Facetten,
brachten unsere Bewohner nun zum selber betten.

Wer nun noch Luft zum Atmen hat, bis in die Alveolen,
kennt den Weg der Diffusion ohne etwas nachzuholen.

Das zweite Semester konnten wir nun gut beenden,
gehen in die Ferien, welche uns sollten nicht verfremden.

Nun lasst mich enden mit dem Reim,
damit daraus entsteht kein Keim.

2 0 973 20 Juli, 2016 AKTIV Juli 20, 2016

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