Die Entwässerungspraktiker- und Technologen zu Gast bei der Airfield Maintenance Flughafen Zürich
  • Die Entwässerungspraktiker- und Technologen zu Gast bei der Airfield Maintenance Flughafen Zürich
  • Die Entwässerungspraktiker- und Technologen zu Gast bei der Airfield Maintenance Flughafen Zürich
  • Die Entwässerungspraktiker- und Technologen zu Gast bei der Airfield Maintenance Flughafen Zürich
  • Die Entwässerungspraktiker- und Technologen zu Gast bei der Airfield Maintenance Flughafen Zürich
  • Die Entwässerungspraktiker- und Technologen zu Gast bei der Airfield Maintenance Flughafen Zürich
  • Die Entwässerungspraktiker- und Technologen zu Gast bei der Airfield Maintenance Flughafen Zürich
  • Die Entwässerungspraktiker- und Technologen zu Gast bei der Airfield Maintenance Flughafen Zürich
  • Die Entwässerungspraktiker- und Technologen zu Gast bei der Airfield Maintenance Flughafen Zürich
  • Die Entwässerungspraktiker- und Technologen zu Gast bei der Airfield Maintenance Flughafen Zürich
  • Die Entwässerungspraktiker- und Technologen zu Gast bei der Airfield Maintenance Flughafen Zürich
  • Die Entwässerungspraktiker- und Technologen zu Gast bei der Airfield Maintenance Flughafen Zürich
  • Die Entwässerungspraktiker- und Technologen zu Gast bei der Airfield Maintenance Flughafen Zürich
  • Die Entwässerungspraktiker- und Technologen zu Gast bei der Airfield Maintenance Flughafen Zürich
  • Die Entwässerungspraktiker- und Technologen zu Gast bei der Airfield Maintenance Flughafen Zürich
  • Die Entwässerungspraktiker- und Technologen zu Gast bei der Airfield Maintenance Flughafen Zürich
  • Die Entwässerungspraktiker- und Technologen zu Gast bei der Airfield Maintenance Flughafen Zürich
Verfasst von

Die Entwässerungspraktiker- und Technologen zu Gast bei der Airfield Maintenance Flughafen Zürich

Beeindruckend, überaus gastfreundlich und grosszügig, so könnte man wohl den Besuch der Entwässerungstechnologen und -praktiker bei der Airfield Maintenance abschliessend beschreiben. Einen ganzen Tag haben sich die Verantwortlichen für unsere Lernenden Zeit genommen und ihnen nicht nur alle relevanten Reinigungsarbeiten am Flughafen gezeigt, nein sie durften auch selbst Hand anlegen und ein Mitarbeiter der Wasser- und Abfallbewirtschaftung hat sie sogar selbstständig die Kanalkamera führen lassen.

Mit einer Fläche von rund 880 Hektaren, einem Kanalisationssystem von etwa 200 km Leitungslänge und täglich 15 000 Mitarbeitenden sowie gegen 90 000 Reisenden und Besuchern kann der Flughafen Zürich in vielerlei Hinsicht mit einer Stadt verglichen werden, gerade auch bezüglich den Aufgaben eines zeitgemässen Gewässerschutzes. Ein idealer Ort also, um den angehenden Berufsleuten einen Einblick in ihre künftigen Arbeiten zu gewähren.

So wurden die Lernenden vom Leiter der Airfield Maintenance, Dirk Kauffeld, sowie dem Leiter der Abwasserbehandlung, Markus Heusser, und der Lernendenverantwortlichen, Caroline Zika, kompetent und humorvoll instruiert und begleitet. Auch die Mitarbeitenden der Abwasserbewirtschaftung haben sich die Zeit genommen, um ihre Arbeiten und Maschinen ausführlich zu erklären und demonstrieren. Ausserdem hat der Lernende vom Flughafen, Nelson Paka, mittels einer grossartigen Powerpointdemo erzählt, welche Arbeiten er zu bewältigen hat. Und daneben natürlich die Flugzeuge, die im Minutentakt gestartet sind – eine Wahnsinnskulisse!

Wir danken ganz herzlich allen Beteiligten für den super tollen Tag am Flughafen, er wird unseren Lernenden bestimmt noch lange im Gedächtnis bleiben!

Die Lernenden Peter Bleiker und Levi Canclini haben den Tag protokolliert und anschliessend  zusammengefasst:

Exkursion im Flughafen Zürich

Als erstes wurden wir beim Sicherheitscheck gründlich durchsucht, denn die Sicherheit wird beim Flughafen Zürich sehr gross geschrieben. Sobald dies vorbei war, wurden wir im Konferenzraum eingeladen, wo wir von Nelson Paka und seinen Vorgesetzten einen Einblick in die Anlagen, den Aufbau des Flughafens und die Aufgaben eines Entwässerungstechnologen im Flughafen Zürich erhielten. Die Spezialitäten des Flughafens sind die Enteisungsanlagen, die mittels Glykol und warmem Wasser die Flugzeuge enteist und vor Wiedereinfrierung schützt. Durch den Flughafenzaun ist eine einmalige und wertvolle Kulturlandschaft entstanden, die Riedwiesen, Bruchwälder und Flachmoore umfasst. Zusammen mit den benachbarten Naturschutzgebieten bildet das Naturschutzgebiet des Flughafens eines der grösseren Riedgebiete des Kantons Zürich. Somit darf das Glykol-Gemisch nicht einfach in den Vorfluter entsorgt werden. Der Vorgang ist wie folgt:

Die Flugzeuge werden mit Glykol bespritzt, das Gemisch „versickert“ vor Ort. Je nach Konzentration des Glykols, wird es entweder direkt in den Vorfluter geleitet (schwache Konzentration), auf die Grünfläche verteilt und es versickert (Verregnungsflächen, die wie eine Sprinkleranlagen funktionieren) oder bei starker Konzentration in die Aufkonzentrierungsanlage geführt, in welcher das Glykol konzentriert wird. Die Spaltanlage trennt das Wasser und Öl voneinander. Das konzentrierte Glykol wird anschliessend wieder in der Schweiz verkauft. Laborarbeiten machen einen grossen Teil eines Entwässerungstechnologen beim Flughafen aus, denn sie müssen die Abwasserqualität stets kontrollieren.

Am Nachmittag durften wir dann selbst Hand anlegen. Wir durften einmal schauen, wie die Hochdruckspülfahrzeuge und der Kanalfernseh-Wagen beim Flughafen zum Einsatz kommen. Auch mussten wir einmal in einen Schacht hinunter, um zu sehen, wie sie eine Leitung mit einem „Ballon“ absperren, so dass kein Wasser mehr durchkommt, wenn mal Arbeiten im Schacht anfallen.

Uns hat es sehr gefallen, zu sehen und erfahren, was unser Arbeitskollege respektive ein Entwässerungstechnologe im Flughafen macht. Es sind nicht die typische Tätigkeiten, die wir uns gewohnt sind und die wir kennen, sondern ganz spezielle, auf den Flughafen zugeschnittene Aufträge.

Man könnte fast sagen, dass sie einen ganz anderer Schwerpunkt haben bei der Ausbildung und der täglichen Arbeit. Nur eines bleibt gleich: Die Leitungen wollen und sollen gereinigt werden!

0 0 1136 05 Mai, 2016 AKTIV Mai 5, 2016

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Folge uns

Verwandter Beitrag