Ein Auslandpraktikum in Stendal: Wie ein zweites Zuhause
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Ein Auslandpraktikum in Stendal: Wie ein zweites Zuhause

In ihrer Gastfamilie fühlte sich Selina wie zu Hause. Sie wurde herzlich aufgenommen und als Teil der Familie behandelt. Auch an der Berufsschule IWK hatte Selina eine grossartige Zeit. Sie fand nicht nur im Unterricht, sondern auch in der Freizeit neue Freunde, mit denen sie viel Zeit verbrachte.

In ihrem Praktikum in der Havelland-Klinik Rathenow sammelte sie wertvolle Erfahrungen. Sie half bei verschiedenen Aufgaben im Krankenhaus und lernte dessen Struktur und Organisation kennen:
«Ich bin sehr zufrieden, was ich da in der Klinik sehen und lernen durfte. Ich habe die Möglichkeit gehabt, ganz viele Infusionen vorzubereiten und Medikamente zu richten. Ich habe mich dabei sehr sicher gefühlt, da sie mich gut angeleitet haben und ich dies im üK bereits üben konnte. Ich durfte 2 mal bei einer Magen-Darm Spiegelung dabei sein und bei der Mobilisation mithelfen. Auch wurde mir vom Arzt während des Prozesses jeder Schritt erklärt. Ich fand dies sehr spannend. Davor habe ich das noch nie gesehen. Bei der Funktionsdiagnostik wurde hygienisch gearbeitet und das Personal war sehr freundlich.»

Besonders beeindruckt war Selina von der Pflegephilosophie im Ambulanten Pflegedienst Vita Amare in Gardelegen, wo die Mitarbeitenden einen starken Fokus auf zwischenmenschliche Beziehungen und Werte wie Vertrauen und Empathie legen und auf die Einhaltung der Hygienerichtlinien achten.

Am Ende ihres Praktikums konnte Selina mühelos mit allen Beteiligten kommunizieren und ihre verbesserten Sprachkenntnisse einsetzen. «Die Patienten haben sehr Freude, wenn ich bei ihnen bin und vor allem erstaunt es sie, dass ich aus der Schweiz bin. Ich bin dankbar, dass ich meine sprachlichen Fähigkeiten in der Schriftsprache verbessern konnte, sodass wenn ich in Deutschland bin, ich dies auch in der Zukunft anwenden kann.»

Das Auslandspraktikum hat aber nicht nur ihre sprachlichen und beruflichen Fähigkeiten verbessert, sondern auch ihre Persönlichkeitsentwicklung gefördert. Diese Erfahrungen haben Selina darin bestärkt, weiterhin offen für Neues zu sein und zeigen ihr, dass sie im richtigen Berufsfeld tätig ist.

Sowohl ihr Lehrbetrieb als auch ihre Kollegen waren stolz auf sie und begeistert von der Möglichkeit, die das GIBZ bietet. Selina ist dankbar, dass sie diese Gelegenheit durch das Seniorenzentrum Weiherpark erhalten hat und schätzt die Unterstützung ihrer Lehrer in der Schweiz und auch in Stendal.
«Mein Lehrbetrieb hatte grosse Freude, dass ich so eine tolle Zeit in Stendal erlebt habe. Meine Arbeitskollegen haben sehr aufmerksam und interessiert auf meine Erzählungen reagiert.»

Selina freut sich darauf, mit den neuen Freunden in Stendal in Kontakt zu bleiben und ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen. Sie empfiehlt jedem, der die Möglichkeit hat, ein Auslandspraktikum zu machen, diese Chance zu nutzen.

«Ich fand es grossartig, dass ich den Unterschied von einem Krankenhaus und einem Seniorenzentrum erleben durfte.»


Weitere Informationen zu den Auslandspraktika bei:

Carla Kronig, 041 728 3373, Trakt 5, Zimmer 5.203
Koordinatorin am GIBZ für Auslandsaufenthalte Leonardo da Vinci,
E-Mail: mobil@gibz.ch

Alles Wissenswerte zu Auslandspraktika finden Sie auf der Leonardo Webseite: http://mobil.gibz.ch/leonardo


Blogbeitrag: Carla Kronig | Koordinatorin für Auslandaufenthalte
Fotos: zVg von Selina Vinca
Bearbeitung: Brigit Weiss | Blogteam Mediathek

2 Kommentare deaktiviert für Ein Auslandpraktikum in Stendal: Wie ein zweites Zuhause 190 21 Mai, 2024 AKTIV Mai 21, 2024

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