Auslandspraktika Leonardo Da Vinci: Live aus Shanghai #03
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Auslandspraktika Leonardo Da Vinci: Live aus Shanghai #03

18. Oktober 2019

Unglaublich, wie schnell die drei Wochen Shanghai vorbeigingen – bereits steht der Rückflug vor der Tür. Doch erst mal zurück zum Anfang:

Ich gehe zu der grossen Glasfront und lasse meinen Blick über die Startbahnen des Flughafens streichen. Das erste, was ins Auge fällt, sind jedoch nicht die grossen Gebäude oder die chinesischen Schriftzeichen, sondern die nahezu erdrückende Schwere der Müdigkeit eines langen Fluges und der graue Himmel. Wie ich später erfuhr, sah ich jedoch keine Wolken, sondern Smog. Nun zugegeben: mein erster Eindruck von China war nicht sonderlich positiv, die ganzen Überwachungskameras und das blockierte Internet auf dem Zwischenstopp haben die Angelegenheit auch nicht gerade verbessert. Jedoch bin ich rückblickend froh diese Reise angegangen zu haben, die Gründe dafür folgen nun.

Shanghai an sich ist eine Stadt, die eine sehr eigene Form der Lebendigkeit aufweist. Überall ist irgendetwas, überall sind Menschen, es wirkt alles bunt und geschäftig. Es gibt an den Strassen viele kleine Stände, welche Street Food oder ähnliches anbieten und das Beste daran ist, dass es nicht nur günstig ist, sondern auch sehr gut schmeckt. Am meisten haben es mir die Steamed Buns zu Deutsch in etwa gedämpfte Brötchen angetan. Das sind Teigtaschen, welche über Wasserdampf gegart werden und mit diversen Fleischmischungen oder Gemüse gefüllt sind. Am besten haben mit diejenigen mit Spinat und Tofu geschmeckt, diese waren gleichzeitig herb und ein wenig salzig und hatten ein angenehmes Kaugefühl.

Nun zur Kultur: in erster Linie würde man eine völlig andere Kultur erwarten, was auch stellenweise so ist. Zum Beispiel haben die Chinesen keine Auffassung von persönlichem Freiraum und ihre Problemlösung besteht grossenteils darin, das Problem zu ignorieren. Aber andererseits, wahrscheinlich auch durch die rasche Digitalisierung und die grossen Menschenmassen, sind sie eher locker und tolerant.

So, einige Ausflüge haben wir auch unternommen. Einerseits zum Fabric Market, einem grossen mehrstöckigen Gebäude mit sehr vielen Schneidern, wo man sich sehr günstig für europäische Verhältnisse Kleidung aller Art schneidern lassen kann. Am selben Tag gab es auch noch eine Teeverkostung, bei welcher wir diverse Teesorten probieren und kaufen konnten.

 

Der andere Ausflug ging zum Watertown, einer grossen Tempelanlage mit einer Vielzahl kleinerer Tempel und Museen, welche man besichtigen konnte. Sehr auffällig waren auch die ganzen Kanäle, woher auch der Name des Ortes rührt. Es gab sogar eine kurze Bootstour durch die Kanäle, auf welcher man wunderbar die ganzen Tempel sehen und fotografieren konnte.

Jetzt zu meiner Projektarbeit. Da ich mit Rolf im selben Projektteam war, empfehle ich dessen kürzlich erschienen GIBZ Blog-Beitrag zur Lektüre. Wir bauten ja eine Art selbstfahrender Panzer, welcher über Ultraschall Hindernisse erkennt und diesen ausweicht. Da wir jedoch mit dem Codeeditor von Tokylabs arbeiten mussten, welcher keine richtige Programmierung zulässt, sondern nur ein Zusammenklicken von visuellen Codeblöcken, habe ich leider in meinem Fachbereich nicht viel Neues gelernt. Dafür habe ich jedoch gelernt mit 2D CAD umzugehen, da wir darin das Chassis für unseren Panzer designt haben. Später wurde dieses dann mit einem Lasercutter aus Acrylglas ausgeschnitten. Unser Projekt verlief bis auf den einen Fehlkauf von vermeintlichem Acrylglas, das sich später als billige Plastikware herausstellte, problemlos und wir sind rechtzeitig mit allem fertig geworden.

Der Teilnehmer Florian Klessascheck stellt sich vor:

 

 

 

 

 

 

In der Oberstufe interessierten mich die Berufe Informatiker und Elektroniker. Da ich zu dem Zeitpunkt schon mit dem Programmieren angefangen hatte und ich eine Stelle als Praktikant bekam, entschied ich mich schlussendlich für die Informatik. An meinem Lehrberuf gefällt mir die Flexibilität und die Abwechslung durch immer wieder neue und interessante Aufgaben. Der riesige Fachbereich und die Weite des Wissens haben zusätzlich meine Neugierde angeregt. Ich arbeite vor allem an:

Embedded C++ auf einem ARMv4 Core
NET Entwicklung für Server backend
Mobile Entwicklung mit C# Xamarin

In meiner Freizeit mache ich Judo (oranger Gürtel), ich spiele Klavier, lese viel, vor allem Fantasy und ich liebe es, eigene Rezepte zu kreieren. Nach dem Lehrabschluss möchte ich zunächst als Informatiker arbeiten, um mir Geld für ein Studium auf die Seite zu legen.

Text und Bilder:

Florian Klessascheck, Informatiker Applikationsentwicklung EFZ, 4. Lehrjahr

BM Technik, Lehrabschluss: Juli 2020, Brabender Tech GmbH, Unterägeri

Weitere Informationen:

Alles Wissenswerte zu Auslandspraktika finden Sie auf der Homepage Leonardo da Vinci

Auskunft bei: Andrea Turtschi, Koordinatorin am GIBZ für Berufspraktika im Ausland, E-Mail: mobil@gibz.ch

Gut zu wissen: die Erfahrungsberichte von Lernenden, die ein Berufspraktikum im Ausland absolviert haben, finden Sie hier auf diesem Blog unter den Tags „Auslandspraktikum“ oder „Leonardo da Vinci“.

 

2 0 231 13 November, 2019 AKTIV November 13, 2019

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