BACK FROM SHANGHAI
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Vom 125’000 Seelendorf Zug in die Megacity Shanghai mit 24 Millionen Einwohnern

Im Oktober verbrachten zwei Lernende Informatik des GIBZ, Yanick Bandi und Florin Gauderon gut drei Wochen in einem Berufspraktikum in China.

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Die erste Projektausschreibung unserer Nationalagentur Movetia für die Förderung von Austausch und Mobilität ausserhalb Europas stiess auf enormes Interesse: 101 Anträge für Fördermittel wurden eingereicht, 17 wurden ausgewählt, darunter unser Projekt! Das GIBZ erhielt zusammen mit seinen Kooperationspartnern, den Kantonen Zürich (dieser hatte den Lead), Schaffhausen und Luzern den Zuschlag. So reisten 27 Lernende Informatik und Elektronik in das Reich der Mitte, um an verschiedenen Start-up-Projekten mitzuarbeiten.

Florins Supernanny Projekt: Meine Aufgabenstellung im Bereich Gebäudetechnik, dient dazu einen perfekten Arbeitsplatz für die Mitarbeiter zu gestalten. Dazu haben wir Geräte entwickelt, welche verschiedene Werte in einem Raum aufzeichnen, speichern und automatisch steuern, z.B. Temperatur, Luftumwälzung, Internetleistung usw. Diese Daten werden dann grafisch auf einer öffentlichen Webseite so dargestellt, dass Mitarbeiter die momentanen Werte sehen können.

Yanicks TokyRover Mission simuliert eine echte Marsmission mit dem Absicht Wasser zu finden. Das Ziel ist ein marktfähiges Produkt als eine Art „Halbjähriges Schulprojekt“ zu entwickeln und dann zu verkaufen. Schüler im Alter von 10-13 Jahren lernen so auf spielerische Weise zu programmieren. Ein cooler Nebeneffekt ist, dass die Teamfähigkeit, Kommunikation, Arbeitseinteilung usw. entsprechend schon im frühen Alter gefördert werden.

Gewohnt haben die Teilnehmenden im Hotel der Donghua Universität, wo sie auch einen Chinesischkurs besuchten. Eintauchen in die Kultur des Gastlandes konnten Florin und Yanick auf Ausflügen an den Wochenenden.

Abenteuerlich ist der Verkehr – für Aussenstehende ein gefährliches Durcheinander – gefahren wird ohne Helm und Führerschein auf Elektrorollern mit beliebig vielen Passagieren. Toll war, dass man überall für 50 Rappen pro Stunde ein Velo ausleihen konnte. Abenteuerlich war auch die Essensbestellung, da alles nur auf Chinesisch angeschrieben war und kaum jemand Englisch sprach. Geschmeckt hat’s trotzdem.

Sehr gefallen hat uns die Arbeitsweise der Chinesen, die von grosser Neugierde, Experimentierfreude und Teamspirit geprägt ist. Es wird transparent kommuniziert und aktiv nach Feedback gefragt. Unsere chinesischen Kollegen begegneten uns offen und waren sehr hilfsbereit.

Es ist alles anders in China – aber genau darum ist es eine geniale Erfahrung!

5 1 626 04 Dezember, 2018 AKTIV Dezember 4, 2018

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