Unterricht im Kino: Die göttliche Ordnung
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Unterricht im Kino: Die göttliche Ordnung

Gut 240 Lernende und Lehrpersonen nahmen am Dienstag, 21.03.2017, die Gelegenheit wahr, ihren Unterricht ins Kino Seehof in Zug zu verlegen.

«Die göttliche Ordnung» ist der erste Spielfilm über das Schweizer Frauenstimmrecht und dessen späte nationale Einführung 1971. Drehbuchautorin und Regisseurin Petra Volpe («Traumland», Drehbuch von «Heidi») nimmt das Publikum mit auf eine emotionale Reise in die ländliche Schweiz der 70er Jahre und in diese politisch bahnbrechende Zeit. «Die göttliche Ordnung» setzt all den Menschen ein Denkmal, die damals für gleiche politische Rechte gekämpft haben, sowie all jenen, die sich auch heute für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung engagieren.

Für alle, die nicht dabei waren, geht es hier zum Trailer. Lehrpersonen finden zudem noch ein paar Tipps und Materialien für den Unterricht.

Lernende des GIBZ wurden gefragt, wie ihnen der Film gefallen hat, warum und ob sie ihn weiterempfehlen würden. Mehrheitlich fand der Film grossen Anklang mit wenig Gegenstimmen und die meisten würden ihn weiterempfehlen. Wir haben einige Meinungen (positiv und negativ) zusammengefasst:

  • gute Handlung, gute Schauspieler
  • schöne und passende Orte, Kulisse der 70er Jahre
  • leicht verständlich
  • Realitätsbezug und geschichtlicher Hintergrund; er zeigt auf, wie es zum Frauenstimmrecht kam; viele Informationen über Frauenrechte und über die damalige Zeit:
    „Man kann sich irgendwie nicht vorstellen, wie das früher war. Doch dank des Films sieht man es.“ „Mich hat erstaunt, dass die Frauen gar nichts zu sagen hatten.“
  • „Ich fand es eindrücklich, wieviel Kampf hinter dieser Abstimmung steckt. Auch dass die Frauen das so akzeptierten wie es war (zumindest die meisten). Und dass sie keinen Mut hatten, etwas dagegen zu tun, aber es trotzdem geschafft haben, die Männer davon zu überzeugen.“
  • lustige Ausschnitte
  • Es wurde Schweizerdeutsch gesprochen.
  • ein ruhiger langsamer Film ohne Spannung und Action
  • für Frauen top, für Männer nicht zu empfehlen
  • ein Film nur für Schulklassen, die gerade dieses Thema haben

Das Zitat aus dem Film „Nützts nüt, so schads nüt“ hinterliess offensichtlich einen bleibenden Eindruck und wurde mehrmals zitiert.

Fazit: Ein absolut empfehlenswerter Film – nicht verpassen!!!

Nicht nur die GIBZler und GIBZlerinnen wurden um ihre Meinung gebeten. Auch Bundesrätin Simonetta Sommaruga wurde von der Zeitschrift „Annabelle“ zum Film befragt. Hört und seht euch doch an, was sie meint:  Youtube Interview ( auch die darauffolgenden Interviews mit den Darstellern sind interessant ;))

Ein grosser Dank geht an ABU-Lehrer Jean-Luc Haas und an das Kino Seehof, die diesen lebendigen „Unterricht“ möglich machten.

Text: Rena Dautert

3 0 1009 27 März, 2017 AKTIV März 27, 2017

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