Erhellende Momente in Zürich - die FAGE 2 auf Exkursion
  • Erhellende Momente in Zürich – die FAGE 2 auf Exkursion
  • Erhellende Momente in Zürich – die FAGE 2 auf Exkursion
  • Erhellende Momente in Zürich – die FAGE 2 auf Exkursion
  • Erhellende Momente in Zürich – die FAGE 2 auf Exkursion
  • Erhellende Momente in Zürich – die FAGE 2 auf Exkursion
  • Erhellende Momente in Zürich – die FAGE 2 auf Exkursion
Verfasst von

Erhellende Momente in Zürich – die FAGE 2 auf Exkursion

Kulinarisches Abenteuer in einem ganz neuen Licht

Am Donnerstag, den 4. Oktober 2018, fand der jährliche Exkursionstag der FaGe-Klassen des 2. Lehrjahrs (rund 50 Personen) statt.
Dieses Jahr führte unsere Reise nach Zürich. Dort angekommen, besuchten wir als erstes das Anatomische Institut der Universität Zürich. Dieses verfügt über eine medizinische Sammlung, welche zu den bedeutsamsten in ganz Europa zählt. Wir hatten das grosse Glück und durften uns einen ganz eigenen Eindruck dieser Sammlung machen.

Das Betrachten der verschiedenen menschlichen Körperteile war faszinierend. Man konnte den Menschen von Kopf bis Fuss auf eine ganz neue Art und Weise kennenlernen. Es war unglaublich spannend, echte Gehirne, Herzen oder aber auch Neugeborene sehen zu können. Auch noch auf dem Weg zum „Dunkelrestaurant“ war die Sammlung das Gesprächsthema Nummer eins.

Als wir dann plötzlich das Restaurant «Blinde Kuh» erblickten, wuchs nicht nur unser Hunger, sondern auch unsere Nervosität stieg an. Schliesslich besucht man nicht jeden Tag ein Restaurant, in dem völlige Dunkelheit herrscht!

Hier isst das Auge wirklich nicht mit. Dafür machten wir eine ganz andere Erfahrung. Da wir uns nur auf vier unserer Sinne verlassen konnten, waren diese viel ausgeprägter. Plötzlich hörte oder roch man Dinge, die man mit Augenlicht wahrscheinlich nie wahrgenommen hätte. Man konnte zum Beispiel ohne Probleme dem Gespräch des Nachbartisches folgen. Und dabei musste man keine Angst haben, entdeckt zu werden, denn den heimlichen Zuhörer konnte ja sowieso niemand sehen. Doch nicht nur die anderen konnten einem nicht sehen, auch man selbst konnte nichts in seiner Umgebung wahrnehmen.
Der Versuch, die eigene Gabel Richtung Mund zu bewegen, erwies sich als deutlich schwierig. Auch das Streuen des Käses auf die gut riechenden Spaghetti erwies sich als witzige Herausforderung. Man kann sich vorstellen, welche (Un)-Ordnung wir am Schluss im Restaurant hinterliessen…!
Der Besuch in der «Blinden Kuh» gehört zu diesen Erlebnissen, welche einem noch lange in Erinnerung bleiben. Er gehört zu diesen Momenten im Leben, in denen einem die Augen geöffnet werden. Man lernt die Welt von Sehbehinderten auf eine ganz andere Art kennen und erlangt dadurch unglaublich viel Verständnis. Einfach ein unglaublich erhellender Moment!

Lea Nussbaumer, FAGE 2a

Klassenlehrperson: Regula Pauli

2 1 84 20 November, 2018 AKTIV November 20, 2018

1 Kommentar

  1. Pauli

    Liebe Frau Nussbaumer
    Besten Dank für Ihre eindrückliche Schilderung unserer Exkursion.
    Sie haben mit Ihrer Beschreibung „den Nagel auf den Kopf“ getroffen!
    Mit herzlichem Gruss und bestem Dank
    Ihre BK-Lehrperson Regula Pauli

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Folge uns

Verwandter Beitrag