Interdisziplinäre Zusammenarbeit - Samichlaus & GIBZ
Interdisziplinäre Zusammenarbeit – Samichlaus & GIBZ
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Interdisziplinäre Zusammenarbeit – Samichlaus & GIBZ

Echt jetzt! Alle sind voll im Stress! Wenn ich im GIBZ inkognito durch die Gänge stapfe, komme ich vor lauter Rumgehetze der Leute gar nicht dazu herauszufinden, wie das Jahr hier war, welchen Frust und welche Freuden erlebt wurden – was soll ich da rügen oder loben, hä?! Nicht einmal grüssen tun sie mich & auch an den Kollegen und Kolleginnen stressen sie grusslos vorbei.
Da nimmt man extra den weiten Weg aus dem Wald unter die Stiefel und bringen tut’s nichts! Da kann ich ja gleich bei einer Tasse Glühwein in meiner hygge Hütte bleiben, mein Hipster-Bärtli kraulen und mir meinen Lieblingssong reinziehen!

Easy, Mann, sag im mir dann und mache mich nochmals auf den Weg ins GIBZ.
Diesmal hab ich sogar mein goldenes Notebook dabei – hä ja, BYOD – um mir gleich vor Ort alles Wichtige notieren zu können. Diesmal werde ich sogar von einigen Lernenden nett gegrüsst. Potz Chlausebart & Bänzebei, da könnten sich einige Lehrpersonen ein Beispiel nehmen…

Soodeli, dann nehme ich doch mal da & dort einen Augenschein und stecke meine Nase rein – welch schöner Reim! Da kann der KA mit seinen Haiku-Versli gleich einpacken und mir dafür beim Auspacken helfen.

Nööö-ö-ö, nicht meinen Sack, der ist dieses Jahr „dank“ wirkungsvollem Projekt Finanzen 2019 eh leer, weil unser oberster Finanztannenwäldler vor lauter Tännenbäumen den Wald nicht mehr sieht und nicht tscheggt, dass sochli Schoggigäld und Lebkuchen für alle motivierender wären als optimierte Steuergeschenkli für ein paar Briefkästen. Oder so. Potz Fitzespitz und Schmutzlifurz! Äxgüsi, bin grad etwas vom Thema abgekommen.

Zurück zum Auspacken: ich meine den schweren Töggelikasten, der so ganz verwaist und seinem eigentlichen Sinn beraubt im LAP-Raum steht. Abklärungen seien im Gange – im wahrsten Sinn des Wortes: hoffentlich findet sich endlich ein Gang oder sonst ein geeigneter Platz im GIBZ, wo die Girls & Jungs in den Pausen zur Abwechslung mal offline einem realen Bälleli nachjagen können, statt online zu gamen.

Hmm, da gibt’s dann nur ein Problem: Töggele macht durstig! Hoffentlich verdurstet dann keiner dieser Schüler, welche die Getränkeautomaten mit anonymen Drohungen boykottiert haben. Leider nicht aus ökologischen Gründen um weniger PET zu verbrauchen – schön wärs! – sondern aus ökonomischen! Weil das Mineralwasser um 50 Räppli aufgeschlagen hat! Wahrlich ein harter Schlag – Potz Schnupftabak und HaaZweiOO! – am besten wär eh Hahnenburger & gratis dazu!

Aber nicht nur dieser Fall hat die Wogen hochgehen lassen: Auch die lang geplante und dann über die Sommerferien plötzlich Realität gewordene Einführung von Windows 10, Office 365 und wie das Zügs alles heisst, lässt immer noch einige Köpfe rauchen – aber so langsam haben sich nun alle an diese Neuerungen gewöhnt, nicht zuletzt der diversen Einführungskurse wegen, die innert kurzer Zeit auf die Beine gestellt wurden. Sogar eine Task Force ist nun noch gebildet worden – voll wahr! Vor solch wichtigen Gremien ziehe sogar ich meine rote Mütze!
Aber noch lieber tu ich das vor der verdammt beeindruckenden Büchermauer vor der Mediathek! Das nenn ich gelungenes Öpcycling, gäll, oder „Another book in the wall“.
Potz Chlausebart und Maurerkelle! Wie da inter… äh displitzin… öhm, ja, wie da engagiert & unkompliziert zwischen verschiedenen Abteilungen zusammengearbeitet wurde – da können sogar Schmutzli, Esel & ich noch was lernen! Hohoho!
Jaaa, die Mediathek. Da gab’s im vergangen Jahr auch einige Wechsel & Neuerungen! Echt, die kommen mir voll spanisch vor! Und dann räumen diese Powerfrauen auch noch die Regale halbleer, lassen die alten Schinken nicht nur in Mauern verbauen, sondern bald auch in Bücherhockern & einem gebuchstappelten Weihnachtsbaum. Wenn das nur gut geht – kein Wunder, sind die manchmal so gestresst…

Auch im Sekretariat gibt’s neue Gesichter – nur über den Mittag, da sieht man sie nicht, da sind sie nämlich am süsse Häppchen aus dem Gastrocenter schmausen. Läck sind die fein, diese Süssigkeiten aus der Lernendenküche & wie sie geschätzt werden! Ein grosses Sekretariatsdankeschön!

Sodeli, langsam wird’s Zeit, dass ich wieder zu Schmutzli & Esel heimkehre. Hab jetzt ja genug gesehen und gehört, drum Ufwiedergüx! Ich nehm dann mal den Hinterausgang…
Potz Augenreib und Staunerei, was seh ich denn DA!? Ein Monolith! Ein echter Solitär! Diesen Neubau hab ich voll nicht mitbekommen im tiefen dunklen Wald fernab von Lärm, Stress und Hektik. Das gab’s hier bestimmt reichlich, bis der Trakt 5 aus dem Boden gestampft war! Ist ja schliesslich ein massiver Bau, nicht wie diese provisorischen Hüttli im Guthirtschulhaus nebenan.
Und hier gehen dann öppe nicht Kreti & Pleti zur Schule, nönö. Hier gehen nur Gesunde ein & aus! Da verschwinde ich lieber mal, bevor die mein Cholesterin messen wollen! Aber die Wunsch-Reime, die mir aus dem Eingang zufliegen, nehme ich gerne mit, die sind nämlich blutdrucksenkend. Hohoho, da kann der KA mit seinen Haiku-Versli schon wieder einpacken…

(Wunsch-) Gedicht für den GIBZ-Samichlaus aus dem Trakt 5: 

Was ich euch hier erzähle ist wirklich wahr
unter den GIBZ-Trakten ist die Nr. 5 der Star!

Bei Chanel ist das genau so
und es macht auch uns froh.

Der nachhaltige Bau ist ausgeklügelt bis ins letzte Detail.
Die Technik muss gelernt sein, sie ist nicht einerlei.

Das Gebäude wirkt vielleicht auf den ersten Blick etwas kahl und grau,
aber die Bausubstanz ist maximal und macht uns alle schlau.

Die Treppen schaffen wir inzwischen ohne zu keuchen
und im Eingang steht vorbildlich ein Apparat gegen Seuchen.

Mit unserem Leben und unseren Stimmen füllen wir den Raum,
aber Bänkli in den Gängen für die Lernenden wäre unser grösster Traum!

Nun warten wir geduldig auf den GIBZ-Chlaus mit seinem feinen Punsch
und hoffen er erfüllt uns auch noch diesen Wunsch.

Bitte lieber Samichlaus, gib auch ein extragrosses Säckli Joël und Maria als Dank,
denn sie reinigen tagtäglich unseren Trakt auf Hochglanz, auch jeden Schrank.

Mit dem wunderbaren Ausblick auf die Stadt Zug
vergeht jeder Unterrichtstag wie im Flug.

(Wobei hier anzumerken ist, dass nur die Lehrpersonen den tollen Ausblick haben und die Lernenden mit deren Anblick Vorlieb nehmen müssen;-)

Im Trakt 5 freuen wir uns auch über jeden Besuch, jedes liebe Wort & schöne Begegnungen,
kommt zu uns, nehmt einen Augenschein vom neuen Haus und ihr seht, ihr bleibt in Bewegung.

Lieber Samichlaus, meine Wunschliste ist gross, ich weiss,
aber dein Herz auch und du kriegst das hin auch ohne Schweiss.

Mit bestem Dank und liebem Gruss
Dein Anonymussss

Heiliger Verslibruntz! Da wird’s mir wohlig warm ums grosse Chlausenherz! Genau der richtige Moment, um einen ehrenvollen Abgang zu machen…
Hasta la vista, ihr lieben GIBZlerInnen – wir sehen uns in einem Jahr wieder.

Treffpunkt: Töggelikasten 😉

5 1 86 06 Dezember, 2018 AKTIV Dezember 6, 2018

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