• „Das kann ja jeder…“  drei Klassen auf Kunstexkursion
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„Das kann ja jeder…“ drei Klassen auf Kunstexkursion

Am Freitag, den 15. September 2017, traf sich unsere Klasse PM/KR3 mit unserem ABU-Lehrer Pascal Kunz um 13:05 im Velokeller des GIBZ. Da es sich um eine klassenübergreifende Veranstaltung (ABU/Sport) handelte, trafen wir dort auf Herrn Haueter und seine Zeichnerklasse ZFA3A. Nach einer kurzen Begrüssung und nachdem sich alle ein GIBZ-Velo geschnappt hatten, ging es los. Wir fuhren zu unserem ersten Kunstwerk.

Beim Schulhaus Guthirt angekommen bestaunten alle den Brunnen mit dem liegenden Hirten. Doch es stellte sich heraus, dass es gar nicht um den Brunnen ging, sondern um die Wände, die durch circa 10 cm dicke Betonelemente, die in 20er Abstände geteilt und in verschiedenen Farben bemalt wurden, die von einer Schulklasse selbst gemischt worden waren. Wir lernten zudem den Unterschied zwischen einer Skulptur und einer Plastik kennen. Eine Skulptur ist aus Stein gemeisselt, rausgehauen, eine Plastik hingegen ist gegossen oder aufgebaut worden.

Der nächste Halt war im Metalli bei den grossen Blechplastiken und dem Tisch mit den Piktogrammen. Sie wurden von einem Kalifornier, Matt Mullican, konstruiert und gehören der UBS AG. Die beiden Türme sind nach seiner persönlichen Zeichensprache von unten her lesbar. Grün bezeichnet das Materielle, der blaue Globus steht für den Alltag, der gelbe Kasten mit der abgebildeten Welt symbolisiert den Bereich der Ideen und Gedanken. Ein schwarzweißes Zeichen vertritt die Sprache, und ganz oben markiert das Rote die geistigen Dinge.
Danach pedalten wir zum EPA Platz – Bundesplatz! – und bestaunten dort die Nicole, eine 1988 gefertigte Plastik aus Bronze. Die seelenruhig mit verschränkten Armen da steht und einfach gelassen ins Nichts starrt.

Ein bisschen weiter oben sahen wir den wunderschönen Brunnen auf dem Bahnhofplatz, der nach näherer Betrachtung aussah wie der mittlere Teil eines Körpers. Herr Haueter erzählte uns, dass diese Skulptur von einem der zehn teuersten Künstlerpaaren der Welt stammt, von den Kabakov‘s. Er erklärte weiter, dass das Lichtspiel, das in der Nacht am Bahnhof zu betrachten ist, von einem Architekten geplant wurde, der sich einen Vulkan kaufte und dort eine Ausstellung hat, die erst nach seinem Tod geöffnet wird: James Turrel.

In der Katastrophenbucht stellten wir die Räder ab und gingen ein Stück zu Fuss zum Rigi-Spielplatz. Dort war ein Podest aus Schieferplatten die vertikal aneinander gestellt wurden und sanft in eine Wiese übergehen. Dieses Kunstwerk soll ein Andenken an die Katastrophe sein, die 1887 einen Teil der Zuger Vorstadt ins Wasser riss. Auch das nächste, das wir besichtigten, es ist direkt am See, sehr klein und unscheinbar, doch wenn man sich auf die Mauer setzt, über den See in die Ferne schaut und über den Spruch „In Gedanken versunken“ nachdenkt, gibt es viel Raum für Interpretation.

Der letzte Halt vor der Pause machten wir beim Gefängnis. Dort erkannten wir an einer Betonwand anfänglich bloss Striche. Doch bei längerer Betrachtung entstand aus diesen Strichen immer deutlicher ein Gesicht!

Nach einem Glace im KBZ fuhren wir ins Herti und betrachteten dort drei aufeinander gestapelte, circa ein Meter grosse, zusammengepresste Stahlringe mit Schlitzen. Diese wirken wie Wunden, weibliche Genitalien oder Schiessscharten.

Zum Schluss fuhren wir ins Brüggli und bewitzelten eine Holzwand von Tadashi Kawamata. Tadashi Kawamata hatte die Ehre, in Zug ein Jahr lang gratis zu leben und als Gegenleistung wollte er die Stadt mit seiner Kunst verschönern. Werke von ihm sind zum Beispiel die Holztreppe bei der Burgbachschule und die Sitzgelegenheiten beim Volleyballnetz im Brüggli.
Dort haben wir als sportlichen Abschluss dann noch Volleyball gespielt.

Hier der Link zur Karte/Angebot der Stadt Zug: http://www.stadtzug.ch/de/kulturfreizeit/kultur/rundgaenge/

 

Text: Leonardo Roth PM/KR3

Fotos: Pascal Kunz, ABU-Lehrer

4 0 461 03 Oktober, 2017 AKTIV Oktober 3, 2017

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