Auslandspraktikum in Irland: Automatiker go Autolaunch
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Auslandspraktikum in Irland: Automatiker go Autolaunch

Nachdem im April die zwei Konstrukteure, Robin und Jan, beide Lernende bei der V-Zug AG, mit ihrem Können, ihrem Arbeitseinsatz und ihren freundlichen Umgangsformen den Gastbetrieb überzeugt hatten, durften im Mai zwei Automatiker dort ebenfalls ein 3-wöchiges Berufspraktikum absolvieren.

Für Gian und Gianluca war der erste Arbeitstag bei Magna Autolaunch Ltd. in Bagenalstown gut strukturiert und sie durften zuerst einige sicherheitsrelevanten Informationen studieren und mussten dann mehrere Tests dazu machen. Danach wurde ihnen der ganze Betrieb gezeigt.

Dazu der Kommentar von Gian:

«Ich war sehr beeindruckt, als ich gesehen habe, dass unser Gastbetrieb die Karosserien für mehrere grosse Luxusautohersteller produziert, unter anderem sind Rolls Royce, Aston Martin, Bentley und McLaren sowie die High-End Modelle von BMW dabei.»

Sie durften sich dann ein Bild von den Anlagen machen. Bei Autolaunch wird mit der Siemens S7-1500 gearbeitet, wie bei V-ZUG, aber auch mit Allen-Brandly, was die Lernenden zuvor noch nicht verwendet hatten. Ein Highlight war sicherlich das Programmieren und Steuern eines Kuka Roboters.

Dazu meint Gian:

«Ein Mitarbeiter nahm sich den Vormittag Zeit, uns die Grundlagen dieser Robotersteuerung zu erklären. Es war einfacher als gedacht, da ich schon mit kleineren Robotern von Universal Robot gearbeitet hatte. Jedoch ist es um einiges cooler, wenn der Roboter schneller und grösser ist 😊. Obwohl es ähnlich war, konnte ich Vieles lernen, unter anderem, wie man ein TCP also ein Tool Center Point programmiert. Der TCP wird verwendet, um einen Punkt zu bestimmen, der die Spitze des Werkzeuges ist. Wenn man dann noch eigene Koordinaten macht, kann man sich besser auf der Arbeitsfläche bewegen. Am Ende waren wir, Gianluca und ich, imstande den Roboter einen einfachen Bewegungsablauf ausführen zu lassen.»

Gian und Gianluca lernten auch Kunden kennen: Eines Tages waren Vertreter von McLaren zu Besuch, welche sich die Produktion ihrer neuen Teile anschauten. Da die Schweizer Lernenden eine Anlage für das Heck des McLaren P16 gebaut hatten, konnten sie diese vor den McLaren Leuten präsentieren.

Mit der Unterbringung in Gastfamilien und dem Freizeitangebot waren Gian und Gianluca auch sehr zufrieden. Mit einer Gastfamilie besuchten sie ein Rugby-Spiel in Dublin: das Munster Team gegen Toulouse. Bis zum Ende der regulären Spielzeit war unentschieden und da es ein Halbfinalspiel war, musste der Sieger in einem Kick-off, vergleichbar mit dem Elfmeterschiessen im Fussball, erkoren werden. Schlussendlich gewann dann Toulouse. Rugbyfans sind sehr fair. Nach dem Rubgymatch schütteln sich die Fans beider Teams sogar die Hände. Gians Gastvater spielt Golf und nach einem leckeren Barbecue im Garten wurden erste Abschläge geübt. Spass gemacht haben natürlich auch die Pub-Besuche mit Live-Musik, wo sie viele Leute – Einheimische wie andere Austauschstudenten – kennenlernten.

FAZIT: Berufspraktikum im Ausland – unbedingt mitmachen! Man profitiert sehr, beruflich wie privat.

Weitere Informationen:
Alles Wissenswerte zu Auslandspraktika finden Sie auf der Webseite Leonardo da Vinci
Auskunft bei: Andrea Turtschi, Koordinatorin am GIBZ für Berufspraktika im Ausland
E-Mail: mobil@gibz.ch, Mobil 079 435 41 54

Beitrag von Andrea Turtschi, Koordinatorin LdV
Bearbeitung; Melanie Schumacher, Team Marketing | Kommunikation

4 Kommentare deaktiviert für Auslandspraktikum in Irland: Automatiker go Autolaunch 320 07 Juni, 2022 AKTIV Juni 7, 2022

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