Janas Buchtipp im Mai
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Das Gegenteil von Einsamkeit von Marina Keegan


Die gerade mal 22 Jahre alt gewordene Marina Keegan, stirbt 5 Tage nach ihrem Abschluss bei einem Autounfall. Doch mit ihren kurzen Storys und Essays, die sie während ihrer Studienzeit geschrieben hatte, berührte sie die ganze Welt.

Eine Zusage an das Leben. An die Hoffnung und an das Jung sein. „Wir dürfen nicht vergessen, dass uns immer noch alles offensteht. Wir können es uns anders überlegen. Von vorn anfangen. Wir sind so jung. Wir sind zweiundzwanzig Jahre alt. Wir haben noch so viel Zeit.“, schreibt sie in der Titel-Story „Das Gegenteil von Einsamkeit“.

In ihren kurzen, knackigen Geschichten schreibt die talentierte Autorin humorvoll und berührend vom Leben, wie grausam und schön zugleich es sein kann. Sie schreibt von Krieg, von Hoffnung, Jugend und ihrer persönlichen Gluten-Unverträglichkeit.

Und obwohl Marina noch nicht viel Lebenserfahrung hatte, schrieb sie so reif, wie es manch 40-Jähriger nicht könnte. Ihre Geschichten strotzen vor Angst, Trauer, Liebe und Glück und sind mit starken, authentischen Gefühlen geprägt. Nur wenige haben es so wie Keegan auf Papier bringen können. Durch die Art, wie sie von ihren Ängsten und dem berichtete, das sie beschäftigte, denkt man sie hätte das alles selbst erfahren. Und doch ist dem nicht so. Die Geschichten sind fiktiv. Und absolut einzigartig.

Man erwartet vieles von diesem hoch gelobten Werk und am Ende hofft man noch mehr von Marina Keegan lesen zu dürfen, obwohl man weiss, dass man leider nichts mehr erwarten kann.

Eine Aufforderung an jeden, das Leben in vollen Zügen zu geniessen und den Sinn darin (wieder) zu entdecken.

 

Das Gegenteil von Einsamkeit

von Marina Keegan

284 S.

0 0 1446 29 Mai, 2015 Media Mai 29, 2015

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