Auslandspraktika Leonardo Da Vinci: Live aus Shanghai #01
Auslandspraktika Leonardo Da Vinci: Live aus Shanghai #01
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Auslandspraktika Leonardo Da Vinci: Live aus Shanghai #01

  1. Oktober, 2019

Die Anreise verlief ohne Probleme. Wir flogen von Zürich nach Peking (10 h) und von Peking nach Shanghai (2 h). Die verschärften Sicherheitskontrollen an den Flughäfen in China sind etwas gewöhnungsbedürftig. Zuerst geht man durch einen Metalldetektor, und auch wenn dieser nicht reagiert, wird man vom Sicherheitspersonal nochmals durchsucht. In Shanghai angekommen, wird man von den Gegensätzen einer auf der einen Seite sehr fortschrittlichen, modernen und auf der anderen Seite einer eher zurückgeblieben, schäbigen Stadt überwältigt.

Von meinem Apartment, das in der Stadtmitte liegt, habe ich eine gute Aussicht auf die Stadt (siehe Bild). Abgesehen von den Meetings mit der ganzen Gruppe und der täglichen Arbeit ist man mehr oder weniger frei. Man kann die Stadt besichtigen oder sonst etwas machen. In meiner Projektgruppe geht es um den Tokymaker (siehe Link). Es ist ein System, das man mit einer «blockartigen» Programmiersprache programmieren kann. Mit den drei Inputs und den fünf Outputs kann man diverse eigene Projekte realisieren. Dabei können LED, Servomotor, Potentiometer, Distanzsensor, Relais usw. benutzt werden. Das modulartige System mit der einfachen Programmiersprache benötigt keine bis geringe Vorkenntnisse. Auf der Webseite unter Community kann man sich von diversen anderen Projekten inspirieren lassen. Zum aktuellen Zeitpunkt (30.09.2019) haben wir uns noch nicht für ein konkretes Projekt entschieden. Zudem sind die sprachlichen Differenzen auch nicht allzu schlimm. Zwar kann der grösste Teil der Bevölkerung kein oder sehr schlecht Englisch, dafür sind alle Strassenschilder und Metros auch auf Englisch angeschrieben (in lateinischen Buchstaben). Zum Glück!

Tokylabs: http://www.tokylabs.com/

 

Aussicht: Das moderne Shanghai

Das alte Shanghai

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Teilnehmer Rolf Kreis stellt sich vor:
Bereits in der Sekundarschule interessierte ich mich stark für Mathematik, weshalb ich einen Beruf mit höchsten mathematischen Anforderungen suchte und so kam ich auf den Elektronikers EFZ. Mir gefällt besonders, dass die technischen Umsetzungen von Geräten sich meist auf eine geniale, aber simple Art realisieren lassen. Die Fähigkeit eine Vorstellung zu haben, wie ein Gerät funktioniert und selbst daran zu basteln, stellt für mich die grösste Freude dar. Derzeit bin ich in der Abteilung “Liat Thermal Solution”. Ich unterstütze die Ingenieure durch Messungen oder Lötarbeiten. Selten fertige ich auch das Layout von kleinen PCBs an.

 

 

 

 

In meiner Freizeit halte ich mich durch Powerlifting und Wandern fit. Nach der Lehre möchte ich die Passerelle besuchen, um einen eidg. Maturaabschluss zu erlangen.

 

 

 

 

 

Text und Fotos:

Rolf Kreis, Elektroniker EFZ, 4. Lehrjahr,

BM Technik, Lehrabschluss: Juli 2020

Roche Diagnostics International AG, Rotkreuz

 

Ein Highlight der ICT/ELO Weeks:

Weitere Informationen:

Alles Wissenswerte zu Auslandspraktika finden Sie auf der Homepage Leonardo da Vinci

Auskunft bei: Andrea Turtschi, Koordinatorin am GIBZ für Berufspraktika im Ausland, E-Mail: mobil@gibz.ch

Gut zu wissen: die Erfahrungsberichte von Lernenden, die ein Berufspraktikum im Ausland absolviert haben, finden Sie hier auf diesem Blog unter den Tags „Auslandspraktikum“ oder „Leonardo da Vinci“.

 

1 0 246 14 Oktober, 2019 AKTIV Oktober 14, 2019

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