Eine Nacht im Museum 1 - die ZFI3 an der Museumsnacht in Basel
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Eine Nacht im Museum 1 – die ZFI3 an der Museumsnacht in Basel

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Diesen ersten Bericht zur Museumsnacht der ZFI3 in Basel hat Marco Casanova verfasst – der zweite von Michel Bittel erscheint am 11. April ebenfalls hier auf dem GIBZ-Blog.

Am Freitagmorgen, 20. Januar 2017, konnte jeder die Reise nach Basel individuell gestalten. Unsere Gruppe traf sich mit den Urnern am Bahnhof Luzern und so machten wir uns gemeinsam auf den Weg.

Pünktlich in Basel angekommen, trafen wir in der grossen Bahnhofshalle auf den Rest der Klasse und die Lernenden der ZFI4, die ebenfalls mit von der Partie waren. Nun waren auch die letzten müden Augen verschwunden.

Vom Bahnhof fuhren wir mit dem Bus in unser Hotel, wo wir unsere Zimmer beziehen konnten. Dann stand ein geführter Stadtrundgang auf dem Programm mit einer waschechten Baslerin durch die Altstadt von Grossbasel. Das ist der älteste Stadtteil und historisch der interessanteste.
Wir trafen uns gegen Mittag auf dem Barfüsserplatz, welcher seine Berühmtheit auch ein bisschen dem Erfolg des FC Basel verdanken kann. Zu Beginn der Führung besuchten wir den faszinierenden Tinguely-Brunnen vor dem Theater, welcher in seinem eisigen Winterkleid einfach bezaubernd aussah. Danach ging die Tour weiter in die Barfüsserkirche, wo wir auf ein Modell der mittelalterlichen Altstadt trafen und viel über die Geschichte von Basel hörten.
Anschliessend sahen wir die alte Stadtmauer und das rote Rathaus von Basel, wo der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt tagt, sowie ein Meisterwerk der Stararchitekten Herzog & de Meuron. Vor dem imposanten Basler Münster hat man einen überwältigendem Ausblick auf den Rhein und den mächtigen Industrieüberbauungen der Roche mit dem höchsten Wolkenkratzer der Schweiz. Alle waren froh, als wir am Schluss unsere Hände in einem gemütlichen Lokal in der charmanten Altstadt aufwärmen konnten, denn an diesem kalten Januartag wehte eine fiese Brise.

Nach einem stärkenden und feinen Mittagessen stand das nächste Highlight des Tages auf dem Programm, eine Fahrt mit den legendären Fähren über den Rhein. Dies gefiel mir sehr gut und war der ideale Anlass für ein Gruppenfoto 🙂

Es fehlt: J.Gisler / M. Lauener / E. da Silva / M. Bittel… das Boot war leider zu klein für ein Foto mit allen..;)

Nachher hatten wir bis abends Zeit für uns, welche einige zum Shoppen und andere zum sich ein klein wenig im Hotel auszuruhen nutzten. Ich zog die zweite Variante der ersten vor, da ich für die Museumsnacht fit sein wollte.

Um fünf Uhr startete dann die offizielle Museumsnacht. Vom Barfüsserplatz aus machten wir uns auf den Weg Richtung Schweizerisches Architekturmuseum. Dieses gefiel mir nicht, da ich nicht viel mit dem Ausgestellten anfangen konnte, da man nur Bilder anschauen konnte. Ich persönlich hatte mir konkrete Projekte, mit einer Geschichte und den verschiedenen Hintergründen vorgestellt, und nicht einfach plumpe Bilder. Lustig war allerdings, als uns der Museumsleiter beim Fotografieren entdeckte und uns lobte.

Zu Fuss machten wir uns danach auf den Weg zum Cartoonmuseum, wo wir erfuhren, dass Philippe Chappuis, der Zeichner und Autor von Titeuf zu Gast war. Wir konnten live sehen, wie er seine Werke zeichnet und welches Talent er hat. Was für ein Erlebnis! Leider war dies wahrscheinlich auch der Grund, wieso so viele Besucher da waren. Dies fand ich ein bisschen schade, da es nicht mehr so gemütlich war und viele uns die Sicht auf Herr Chappuis versperrten.

Mit den extra für die Museumsnacht eingerichteten Shuttle-Bussen fuhren wir zum Museum, auf welches ich mich am meisten freute, das berühmte Tinguelymuseum.

Im bis auf den letzten Platz gefüllten Bus kamen wir gegen 22 Uhr in Kleinbasel im Tinguelymuseum an. Ich konnte es kaum erwarten, die individuellen Konstruktionen von Herr Tinguely zu bestaunen und das taten wir auch gleich. Alle 15 Minuten fing sich eine dieser Maschinen an zu bewegen, das war genial! Es war erstaunlich, welche Passion und Hingabe Tinguely hatte und wie er auf seine Ideen kam. Jede Maschine hatte ihre eigenen Geräusche und speziellen Charme.
Dieses Museum gefiel mir mit Abstand am besten, da man nicht nur etwas für die Augen hatte, sondern man sogar selber etwas basteln konnte. Ausserdem durfte man vieles ausprobieren, Sachen in Bewegung bringen und Filme schauen oder der super Band in der Halle zuhören, wo jedermann Karaoke singen konnte. Leider war das Museum wegen Umbauarbeiten nicht überall zugänglich.

Zum Schluss stand das Museum der Anatomie der Uni Basel auf dem Programm. Es war für mich nicht sehr interessant. Vielleicht hatte ich mir einfach etwas anderes vorgestellt. Trotzdem verweilten wir eine Weile und schauten uns das Ganze an. Mir gefiel die Art des Museums nicht wirklich. Für mich war alles etwas unübersichtlich und es hatte keinen roten Faden. Trotzdem fand ich noch eine interessante und eindrückliche Skulptur: eine Leber aus Glasscherben, darüber das Schild „Alkohol zerstört die Leber!“.

Trotzdem liessen wir es uns nicht entgehen, und machten uns noch auf in das Basler Nachtleben, wo wir zufrieden mit einem Bier auf den gelungenen Abend anstiessen und den Abend gemütlich ausklingen liessen.

Pünktlich am Morgen gingen wir ans Zmorgenbuffet, um uns für das letzte Abenteuer zu stärken, und zwar dem Besuch des Zoo in Basel. Dort hatten wir das Privileg, einen geführten Rundgang mit einem Experten zu geniessen. Er führte uns hinter die Kulissen der verschiedenen Aquarien, wo er uns einiges zu erzählen hatte. Es war beeindruckend, was dieser Mann alles über die Welt der Tiere wusste. Er zeigte uns die Baustelle für den neuen Elefantenpark und den Affenpark. Zum Glück konnte ich ihm ausreden, das wir die Schlangen besuchen, da ich mich mit Schlangen überhaupt nicht verbunden fühle. Es war ein tolles Erlebnis an diesem schönen Samstagmorgen.

Dies war ein gelungener Abschluss der Reise in die sehr spannende Stadt Basel. An dieser Stelle bedanke ich mich bei Herrn Frei und Herrn Muggli, dass wir die Möglichkeit hatten, Teil dieser besonderen Museumsnacht zu werden.

Text: Marco Casanova ZFI3

1 0 1026 07 April, 2017 AKTIV April 7, 2017

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