Auf Montage in Katar
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Auf Montage in Katar

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Normalerweise studieren die beiden Schreiner Stephan Muff und Marco Kaufmann an der HFTG in Zug. Während der diesjährigen Sportwoche bauten sie für ein Schweizer Unternehmen einen Stand für die jährliche Uhren- und Schmuckmesse in Katar.
Wie kam es dazu – und was haben die beiden Schreinertechnikstudenten
dort gelernt?

Stephan Muff und Marco Kaufmann (beides Studenten der HFTG in Fachrichtung Technik) , ihr habt beide während der zwei Zuger Sportwochen in Katar gearbeitet.
Wie kamt ihr zu diesem Job?

Marco Kaufmann: «Ich kam über Stephan dazu; wir waren schon letztes Jahr während der Sportwochen zusammen dort.»
Stephan Muff: «Ich habe während fünf Jahren für einen Montageleiter gearbeitet und war mit ihm in verschiedenen Auslandseinsätzen. Die Firma ist verantwortlich für die Rolex-Läden an Flughäfen und eben auch für die Rolex-Stände an Messen. Der Auftrag für die Messe in Katar kommt jedes Jahr, und es stellt sich immer das gleiche Problem: Der Stand muss innerhalb von zehn Tagen aufgebaut werden, und dazu braucht es so viele Leute wie möglich. Der Bedarf an Arbeitskräften übersteigt aber die Möglichkeiten des Netzwerks meiner Montageleitung deutlich. Also sind sie froh, wenn wir Studenten mitarbeiten – und da der Auftrag, wie übrigens schon letztes Jahr, auch dieses Jahr genau in die Sportferienzeit gefallen ist, habe ich ihn gerne angenommen.»

Verdient man bei so einem Montagejob gut?
Stephan Muff: «An sich erhalten wir auch dort den üblichen Schweizer Stundenlohn. Dazu kommt eine Spesenentschädigung von 45 Franken pro Tag, und die Unterkunft ist auch bezahlt, was nicht zu unterschätzen ist: Wir waren wieder im Grand Hyatt-Hotel, das war doch sehr angenehm! Also: Der Einsatz lohnt sich schon, gerade auch, weil man in dieser Situation ja etwas mehr arbeitet als in einer normalen Woche in der Schweiz.»
Marco Kaufmann: «Ich finde, insbesondere für uns Studenten ist diese Art des Geldverdienens natürlich sehr praktisch!»

Wie sah Ihr Alltag in Katar aus?
Stephan Muff: «Wir besammelten uns um Viertel nach sechs Uhr am Frühstücksbuffet, um Viertel vor sieben ging es dann mit dem Hoteltransferbus zur Messehalle. Um neun Uhr gab es das ‹Znüni› und von zwölf bis eins war Mittagspause. Dann arbeiteten wir weiter bis um 19 oder 20 Uhr, je nachdem, was zu tun war. Danach ging es zurück ins Hotel – und dann, je nachdem, noch in die Bar oder halt ins Bett.»
Marco Kaufmann: «Ein besonderes Ereignis
ist jeweils der erste Tag, ein Freitag, der in Katar ja quasi der Sonntag ist: Da geht man zusammen zum Brunch und wird den ganzen Tag durch verköstigt – das Buffet ist wirklich super! Vom folgenden Tag bis zum Abflugtag wird dann dafür durchgearbeitet.»

Text_Andreja Torriani

 

 

0 0 634 13 April, 2017 AKTIV April 13, 2017

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