Open Doors der Erfinder
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Open Doors der Erfinder

Bruno Steinmann und Ernst Kleiner hatten am Samstag den 28. Februar 2015 zum Tag der Offenen Tür geladen.  

Zitat Ernst Kleiner: „Diese Arbeiten sind ein Aushängeschild für unsere Schule Die Veranstaltung war eine Mischung aus Ausstellung und dem Beiwohnen eines Arbeitsverlaufs. Mit offenen Türen und offenem Verstand empfingen die Studenten der Klassen: BMM 3+4, AU4 und KR4 die Besucher. Die Räume des technischen Labors konnten die Besucherzahlen kaum fassen. Aus Gesprächen mit den Lernenden wurde dargestellt, die zahlreichen Objekte und Gerätschaften, die ausgestellt wurden, sind die Endprodukte einer langen Vorarbeit. Teilweise dauerte die Realisierung in den jeweilig gegebenen Konstruktionsstunden das ganze Semester. Viele jungen Leute tüftelten auch in ihrer Freizeit an den Projekten. Von der Idee bis zum umgesetzten Modell bedarf es eines erheblichen Aufwandes. Zitat eines Lernenden: „Sämtliche Schritte werden sorgfältig protokolliert und je nach Ausführung müssen für die Bewegungsabläufe der Apparaturen aufwändige Computerprogramme erstellt werden.“ Die Automatiker und Polymechaniker von Bruno Steinmann realisierten ihre Vorstellungen mit Hilfe von Lego-Steinen. Vielleicht kann man sagen: spielend lernen. Das Programmieren von Bewegungsabläufen stellt, In der Fotoserie sind nicht alle Projekte erfasst, aber die hier gezeigten mögen einen repräsentativen Ausschnitt zeigen. Bei den Legoaufbauten wird für viel Bewegung gesorgt, die Palette reicht von einer Sensor gesteuerten Schiebetür über verschiedene Förderbänder und Montagestrassen (Ivo Bissig, Roger Derungs, Markus Frei und andere) bis zu einem getakteten Lift (Hussein Mazlagic). Sein Modell kann durchaus ein grösseres Gewicht in die Höhe ziehen und an jedem Stockwerk stehen bleiben. An einem anderen Platz werden Schrittmotoren (Umut Daniel Savas) und Digitalanzeigen programmiert. Interessant auch das Spiel mit der Kugel, die bis zum Ziel durch ein Labyrinth auf zwei Kippebenen laufen muss. Bei der Vorführung erklärte der Erbauer, wie die vier mechanischen Hebepumpen zu bedienen sind, um die Kugel laufen zu lassen.

Geht es bei Brunos Studenten schwergewichtig ums Programmieren, sind die jungen Leute von Ernst Kleiner hauptsächlich technisch ausgerichtet. Auch hier gilt es: Hypothesen zu erstellen, zu planen, Lösungen zu finden, zu dokumentieren und letztlich Leistungsdaten der Objekte zu messen. Viel wird mit dem 3D-Drucker gearbeitet. Für die schriftlichen Vor-, Begleit- und Abschlusspapiere arbeiteten fächerübergreifend die Lehrkräfte der Allgemeinbildung mit. Überhaupt sind der problemlose gegenseitige Austausch, das Engagement und die Kollegialität aller Lehrkräfte, die zum guten Gelingen der Projekte beigetragen haben, ganz besonders hervorzuheben. Das Solarpanel von Dario Marty und Robin Glanzmann fällt auf. Es wird automatisch dem Gang der Sonne nachgeführt. Für die E-Gitarre wurde der schwarze Schlagschutz mit dem schuleigenen Drei-D Drucker hergestellt. Dieses Instrument haben Felix Cerovac und Jovan Jordanski entworfen und gebaut. Ernst Kleiner, selbst ein begnadeter Konstrukteur, hat im letzten Jahr mit drei jungen Leuten aus dem GIBZ den Helmut Fischer Jugendpreis des Kantons Zug geholt (diese Fluminos findet man ebenfalls auf unserem Blog). Im Interview teilte er mit, dass der Antrieb, sich um die diesjährige Nominierung dieses Preises zu bemühen, von den Studenten kommen müsse. Die Lehrer könnten animieren, aber den Biss müssten die jungen Leute letztlichen selbst mitbringen.

0 0 1912 13 März, 2015 AKTIV März 13, 2015

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